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Hausärzte das „Rückgrat der Versorgung“

KV Bremen kritisiert Knieps für dessen Kritik an Entbudgetierung

Die deutliche Kritik von BKK-Dachverband-Chef Knieps an der Entbudgetierung der Hausärzte sorgt für Unmut. Das Geld sei bei den Allgemeinärzten bestens angelegt, so die KV Bremen.

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Bremen. Mit Unverständnis hat die KV Bremen am Freitag auf die Bemerkung des Vorstandsvorsitzenden des BKK Dachverbandes, Franz Knieps, reagiert, die Entbudgetierung der Hausarztpraxen werde die Versicherten teuer zu stehen kommen.

So erklärten die beiden KV-Vorsitzenden Dr. Bernhard Rochell und Peter Kurt Josenhans: „Wir sind bestürzt darüber, dass die Krankenkassen die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ist es geradezu eine gesellschaftliche Pflicht dafür zu sorgen, dass die Attraktivität des Arzt- und Psychotherapeutenberufes gestärkt wird und deren Leistungen endlich vollständig bezahlt werden!“

Die Hausarztpraxen seien das Rückgrat der medizinischen Grundversorgung. Wer hier spare, sorge letztlich dafür, dass die Patienten in den Notaufnahmen der Krankenhäuser erschienen, wo die Versorgung umso teurer se. Neben der Entbudgetierung des hausärztlichen Versorgungsbereiches appellierte die KV an den Gesetzgeber, auch die fachärztliche Versorgung in den Blick zu nehmen.

Knieps hatte am Donnerstag gesagt, dass die vorgesehene Entbudgetierung für die Hausärzte eine spürbare Mehrbelastung für die gesetzliche Krankenversicherung mit sich bringen werde. Das Geld sei „an anderer Stelle deutlich besser“ angelegt. (cben)

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