Bayern

KV startet erste eigene Praxis in Feuchtwangen

Veröffentlicht:

MÜNCHEN. Die KV Bayerns hat die bayernweit erste Eigeneinrichtung für den Ort Feuchtwangen beschlossen. Das hat KV-Vorstandschef Dr. Wolfgang Krombholz bei der jüngsten Vertreterversammlung mitgeteilt. Seit Jahren sei die Region Feuchtwangen unterversorgt. Trotz intensiver Bemühungen hätten die freien KV-Sitze nicht nachbesetzt werden können.

Entsprechende Ansätze von Niedergelassenen oder niederlassungsinteressierten Ärzten hätten letztlich nicht realisiert werden können. Daher werde die KVB nun in Abstimmung mit Gemeinden und Ärzten vor Ort eine Eigeneinrichtung etablieren. Räume gebe es schon, in Kürze solle die Suche nach Praxispersonal beginnen. Die KV-Einrichtung sei jedoch nur als Übergangslösung gedacht, bis sich ein Arzt zur Übernahme entschließe. Es solle sichergestellt werden, dass in der Zwischenzeit keine Versorgungsdefizite aufträten. (cmb)

Mehr zum Thema

Aktionswoche ab 17. Juni

Medizinstudierende dringen auf ein „Faires PJ“

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests