Direkt zum Inhaltsbereich

Kammer sieht in Reformen "keinen großen Wurf"

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN (ine). Unzufrieden mit der Gesundheitsreform ist die Spitze der Landesärztekammer Hessen. Der Regierung sei "kein großer Wurf" gelungen, so Kammerpräsident Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Er sprach auf der Delegiertenversammlung in Bad Nauheim von einem "Reförmchen".

Das Grundproblem einer bedarfsgerechten Balance zwischen maximal möglicher medizinischer und volkswirtschaftlich finanzierbarer Versorgung habe die Regierung nicht gelöst. Eine besonders bittere Medizin sei die Preisdeckelung für Krankenhäuser und der Vergütungsabschlag für Mehrleistungen.

Kritik übte der Kammerchef auch am Arzneimittelgesetz AMNOG. Die frühe Nutzenbewertung zur Festlegung von Medikamentenpreisen sei im Grunde zwar richtig, mache jedoch keinen Sinn, wenn die dafür nötigen Studien von der Industrie selbst kommen. Ärzte könnten damit nicht sicher sein, dass die Bewertung eines Medikamentes auf objektiven Kriterien beruht.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Schritt als Signal an die Mitglieder

Kammerbeiträge in Thüringen sinken moderat

Kommentare
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leserumfrage

Umfrage zur E-Patientenakte: Alltag statt Aufbruch

Lesetipps