Niedersachsen

Kammer und MB unterstützen Klinik-Protest

Veröffentlicht: 18.12.2012, 13:57 Uhr

HANNOVER. Die Ärztekammer und der Marburger Bund (MB) Niedersachsen unterstützen die 16 Verbände der "Niedersächsischen Allianz für Krankenhäuser" bei ihrem Protest gegen den Geldmangel in den Kliniken des Landes.

Kammer und MB unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung zur Finanzierung von Krankenhäusern. Anlass sei die wirtschaftliche Situation.

In Niedersachsen werde es immer schwieriger, "mit der momentanen Refinanzierung der erbrachten Krankenhausleistungen eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen.

Im Geschäftsjahr 2011 hatten bereits 40 Prozent der Krankenhäuser Defizite ausgewiesen", so die Kammer. Die flächendeckende Krankenhausversorgung gerät damit zunehmend in Gefahr", so die Kammer-Präsidentin, Dr. Martina Wenker.

Die MB-Vorsitzende, Dr. Elke Buckisch-Urbanke, sagte: "Die Entgelte müssen ausreichen, um die optimale Behandlung des Patienten auf einem hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten".

Kammer und MB, "fordern deshalb den vollständigen Ausgleich der Personal- und Sachkostensteigerungen, insbesondere der Tarifsteigerungen, in den Krankenhäusern ein." (cben)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Krebszelle: Verschiedene Faktoren erhöhen oder verringern die Gefahr für ein kolorektales Karzinom.

80 Metaanalysen ausgewertet

Was alles das Darmkrebsrisiko senken könnte

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben Cyberkriminelle unter anderem Mails in falschem Namen versendet – und dafür auch das Vertrauensverhältnis zu Ärzten ausgenutzt.

Bundeskriminalamt warnt

Cyberkriminelle nutzen Corona-Krise für Angriffe aus