Hessen

Kammerchef wirbt für mehr Zusammenhalt

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FRANKFURT/MAIN. Schluss mit dem Sektorendenken – mit dieser Aufforderung hat sich der hessische Landesärztekammerpräsident Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach nun an Ärzte aber auch deren Vertreter in der Selbstverwaltung gewandt. "Unsere Herausforderung ist es, Menschen zu helfen, die ein gesundheitliches Problem haben.

Das kann nur gelingen, wenn wir Ärztinnen und Ärzte nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern unter Beachtung unserer, im Genfer Gelöbnis formulierten ärztlichen Grundsätze miteinander kooperieren", so der Kammerpräsident.

Das politische Ziel, die Sektorengrenzen in der medizinischen Versorgung zugunsten einer sinnvollen Kooperation zu überwinden, müsse daher auch oberstes Ziel innerhalb der ärztlichen Selbstverwaltung sein. Nur so erhalte sich die Selbstverwaltung ihre Glaubwürdigkeit. (reh)

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Kommentare
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Jörg Dähn

Lieber Bärlauch zu Hatzfelden!

Es kooperieren ja alle wo es geht. Aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu ändern wäre der erste Schritt. Gleiche Honorare ambulant wie stationär. Das wird aber die Politik zu verhindern wissen. Insofern heisst es für die Ärztefunktionäre: Händeringen und die Kollegen beschwören. Das hilft bestimmt. (Wer Ironie findet, darf sie behalten.)


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