Hessen

Kammerchef wirbt für mehr Zusammenhalt

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Schluss mit dem Sektorendenken – mit dieser Aufforderung hat sich der hessische Landesärztekammerpräsident Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach nun an Ärzte aber auch deren Vertreter in der Selbstverwaltung gewandt. "Unsere Herausforderung ist es, Menschen zu helfen, die ein gesundheitliches Problem haben.

Das kann nur gelingen, wenn wir Ärztinnen und Ärzte nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern unter Beachtung unserer, im Genfer Gelöbnis formulierten ärztlichen Grundsätze miteinander kooperieren", so der Kammerpräsident.

Das politische Ziel, die Sektorengrenzen in der medizinischen Versorgung zugunsten einer sinnvollen Kooperation zu überwinden, müsse daher auch oberstes Ziel innerhalb der ärztlichen Selbstverwaltung sein. Nur so erhalte sich die Selbstverwaltung ihre Glaubwürdigkeit. (reh)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne aus Berlin

Die Glaskuppel zu Wartezeiten in Arztpraxen: Ultimative Fragen

Kommentare
Jörg Dähn 02.05.201816:48 Uhr

Lieber Bärlauch zu Hatzfelden!

Es kooperieren ja alle wo es geht. Aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu ändern wäre der erste Schritt. Gleiche Honorare ambulant wie stationär. Das wird aber die Politik zu verhindern wissen. Insofern heisst es für die Ärztefunktionäre: Händeringen und die Kollegen beschwören. Das hilft bestimmt. (Wer Ironie findet, darf sie behalten.)

* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Ergänzung zu Antibiotika?

Mit intravaginaler Ascorbinsäure gegen bakterielle Vaginose

Lesetipps
Eine Krankenschwester misst die Temperatur einer älteren Frau mit einem berührungslosen Infrarot-Thermometer.

© amnaj - stock.adobe.com

Bei Senioren

Hypothermie bei Sepsis – ein Warnsignal!