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Kassen in Bayern: Ärztemangel ist nicht in Sicht

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MÜNCHEN (sto). Die Krankenkassen in Bayern haben der Ansicht widersprochen, dass im Freistaat demnächst ein Ärztemangel droht. Nach der aktuellen Bedarfsplanung seien für die ambulante Gesundheitsversorgung im Lande 16 138 Ärzte "voll ausreichend", teilte die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern mit. Tatsächlich gebe es nach der Statistik 20 134 Vertragsärzte. Somit liege die Überversorgung in Bayern bei 3996 Ärzten.

"Selbst wenn in den kommenden Jahren 4000 Ärzte in den Ruhestand gingen und nicht durch junge Mediziner ersetzt würden, könnte von Ärztemangel keine Rede sein, sondern vielmehr von einer normalisierten Lage", meinen die Kassen.

Alles in allem gebe es in Bayern keinen Planungsbereich in der ambulanten Versorgung, bei dem Unterversorgung festzustellen wäre, erklärten die Kassen. Vielmehr seien die meisten Planungsbereiche für weitere Zulassungen wegen Überversorgung gesperrt. Im Versorgungsgrad gebe es freilich starke Unterschiede.

Lesen Sie dazu auch: KBV warnt vor drohendem Ärztemangel

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