Kassen verstärken Alkoholprävention bei Jugendlichen

HANNOVER (cben). Niedersachsens gesetzliche Krankenkassen zahlen im Rahmen des Projekts HaLT ("Hart am Limit") die zusätzlichen Kosten für besondere Alkoholpräventionsmaßnahmen bei auffälligen Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren.

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Im Rahmen der Suchthilfe der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen organisiert das Land das Projekt "HaLT" zusammen mit dem Caritasverband Osnabrück. Seit 2008 wurde es auf mehrere Regionen Niedersachsens ausgedehnt. Dadurch konnte ein flächendeckendes Netz mit 75 Fachstellen für Sucht und Suchtprävention aufgebaut werden, hieß es.

Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) präsentierte das nach eigenen Angaben "bundesweit einmalige Konzept" kürzlich in Hannover zusammen unter anderem mit Jörg Niemann, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in Niedersachsen. Für die Präventionsarbeit erhalten die regionalen Suchtstellen von den Kassen eine Pauschale von maximal 220 Euro je eingeladenem Teilnehmer.

Aus dieser Pauschale werden Erstkontakt, das Elterngespräch und die Gruppenarbeit mit den Jugendlichen bezahlt.  Nach Angaben des vdek ist die Zahl der Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen nach Alkoholmissbrauch zwischen 2004 und 2008 landesweit von rund 1500 auf 2600 gestiegen. Niemann: "Das ist ein Alarmsignal und Grund, etwas zu tun."

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