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Richtgrößenprüfung

Kein neues Prüfverfahren in der KV Berlin

Kassen und KV konnten sich nicht auf eine Prüfvereinbarung nach Durchschnittswerten einigen.

Veröffentlicht:

BERLIN In diesem Jahr wird es in Berlin weiterhin Richtgrößenprüfungen geben. Auf eine Ablösung durch andere Prüfverfahren konnten sich KV und Kassen nicht einigen. Dabei sah es im vergangenen Herbst noch danach aus, als ob für 2017 eine Prüfvereinbarung nach Durchschnittswerten abgeschlossen werden könnte.

"Richtgrößenprüfung ade…" war im September ein Editorial von Vorstandsmitglied Burkhard Bratzke im KV-Blatt überschrieben. "Für 2017 wird in Berlin eine Prüfung wegen Überschreitung des Durchschnitts der Fachgruppe (130 Prozent) eingeführt", kündigte Bratzke an. Näheres zu den Details wollte die KV auf Anfrage damals nicht bekannt geben, weil die Verhandlungen mit den Kassen noch nicht abgeschlossen waren.

Sie kamen – anders als es damals offenbar den Anschein hatte – auch nicht zu einem glücklichen Ende. "Der Grund: Die Kassen sind bei der Endformulierung der Prüfvereinbarung nach Durchschnittswerten vom bereits im Herbst vereinbarten Konsens wieder abgerückt und haben ihre Zusage in grundlegenden Punkten zurückgezogen", teilt die KV mit.

Gibt es keine Einigung, gelten nach den gesetzlichen Vorgaben die Richtgrößenprüfungen fort. "Ein Schiedsamt zur Klärung strittiger Fragen ist nicht möglich", so die Pressestelle der KV. (juk)

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