Berufspolitik

Kinderärzte sehen sich ungleich behandelt

Veröffentlicht:

KÖLN (iss). Kinderärzte in Nordrhein schlagen Alarm. Die Benachteiligung durch die Honorarreform bedrohe Existenz und Versorgungsangebot der pädiatrischen Praxen, warnt der Landesverband der Kinder- und Jugendärzte. "Wir bekommen im Vergleich mit Pädiatern in anderen Bundesländern bis zu 35 Prozent weniger. Und dies bei durchschnittlich höheren Unkosten", sagt Verbandssprecher Dr. Hermann-Josef Kahl. Das könnten die Ärzte nicht mehr lange aushalten. 

"Wir werden Personal entlassen müssen und unsere Praxen rationalisieren, das heißt unser Beratungsangebot einschränken", warnt er.Darunter würden insbesondere sozial vernachlässigte Familien leiden. Für sie engagierten sich die Kinder- und Jugendärzte häufig weit über die medizinische Beratung hinaus. "Diese notwendigen Hilfen sind mit den derzeitigen Honoraren nicht länger möglich", sagt der Politiker. Jetzt sei die Politik gefragt.

Mehr zum Thema

Statistisches Bundesamt

Stationäre Kosten auf 5088 Euro pro Fall gestiegen

SpiFa-Fachärztetag – Webtalk Junge Ärzte

In kleinen Schritten zur E-Akte

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Wo sich sonst der „Fliegende Kuhstall“ dreht, wird jetzt geimpft: Karls Erlebnisdorf in Rövershagen.

„ÄrzteTag“-Podcast

900 Dosen AstraZeneca an einem Tag? Ein Hausarzt sagt, wie‘s geht