Kleine Fortschritte bei Mundgesundheit von Berliner Kindern

BERLIN (ami). Die Mundgesundheit der Kinder in Berlin hat sich verbessert, dennoch bleibt viel zu tun. Darauf hat Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) hingewiesen.

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Bei Zwölfjährigen erreicht Berlin nach Angaben von Czaja bereits heute das von der Bundeszahnärztekammer für 2020 formulierte Ziel. Es sieht vor, dass im bleibenden Gebiss höchstens ein Zahn kariös, fehlend oder gefüllt ist.

"Bei den Sechsjährigen sind wir von den gewünschten 80 Prozent kariesfreier Milchgebisse noch weit entfernt. Eine positive Entwicklung erhoffen wir uns durch den 2009 eingeführten Kinderzahnpass", so Czaja bei der Vorlage des aktuellen Berichts zur Mundgesundheit.

In den Bericht gehen die Ergebnisse der Untersuchungen durch die Zahnärztlichen Dienste der Bezirke (ZÄD) und durch die Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankung e.V. (LAG) ein.

Die 191.000 vom ZÄD untersuchten Kinder haben wie im Vorjahr im Durchschnitt zu 57 Prozent ein kariesfreies Gebiss. Bei den knapp 13.300 von der LAG untersuchten Kindern sind es 83 Prozent. Der ZÄD besucht schwerpunktmäßig Einrichtungen in schwierigeren sozialen Lagen.

Bei jedem sechsten Dreijährigen (16 Prozent) stellte er Behandlungsbedarf fest. Die Werte schwanken jedoch stark zwischen den Berliner Bezirken.

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