Saarland

Klinikplan wird um zwei Jahre verlängert

Veröffentlicht:

SAARBRÜCKEN. Der ursprünglich nur bis Jahresende gültige Krankenhausplan im Saarland wird um zwei Jahre verlängert.

Das Kabinett begründete diesen Beschluss mit dem eigenen Vorhaben einer flexibleren Krankenhausrahmenplanung und mit dem angekündigten Bundes-Gesetz zur Krankenhausstruktur.

Die beabsichtigte Änderung des Saarländischen Krankenhausgesetzes befindet sich bereits in der parlamentarischen Beratung im Landtag.

Sie sieht ein neues zweistufiges Planungsverfahren vor. Zudem soll die bisherige Detailplanung durch eine flexiblere Rahmenplanung ersetzt werden.

Beim Krankenhausstrukturgesetz tangieren vor allem die Einführung der Qualität als Planungs-Kriterium und die vom Gemeinsamen Bundesausschuss erwarteten Vorschläge für Qualitätsindikatoren auch die Länderebene.

Nicht enthalten in der schriftlichen Begründung zur Fortschreibung des 2011 beschlossenen und nun weiterhin gültigen Krankenhausplans ist ein zusätzlicher Gesichtspunkt, den Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) im Frühjahr angeführt hatte, nämlich absehbare Veränderungen in der Trägerschaft einzelner Kliniken.

So wird in Kürze eine Entscheidung der Stadt Neunkirchen über den Anteils-Verkauf an der städtischen Klinik erwartet, die in finanzielle Schieflage geraten war.

Schließlich gibt die Fortschreibung auch Gelegenheit, erste Erfahrungen mit der veränderten Geriatrieplanung einzubeziehen.

Die neue Struktur kann so vom nächsten Gutachter im Rahmen der Gesamtplanung auf Erfolg hin geprüft und gegebenenfalls ab 2018 noch einmal angepasst werden. (kud)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hämatologe gibt Tipps

Krebspatienten impfen: Das gilt es zu beachten

Lesetipps
Eine pulmonale Beteiligung bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) kann sich mit Stridor, Husten, Dyspnoe und Auswurf manifestieren. Sie zeigt in der Lungenfunktionsprüfung meist ein obstruktives Muster.

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Wenn der entzündete Darm auf die Lunge geht

Die elektronischen Monitoring-Devices könnten gezielt Patienten mit unkontrollierter Erkrankung verordnet werden, um zu messen, ob es bei der Inhalation an der Regelmäßigkeit, der Technik oder an beidem hapert und dann genau da zu schulen, wo es Probleme gibt.

© tadamichi / stock.adobe.com

Neue Möglichkeiten

So hilfreich können Smart Inhaler bei Asthma oder COPD sein