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Lebenshilfe fordert mehr Einsatz für Barrierefreiheit

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MARBURG (ras). Die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung hat die neue Bundesregierung aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Städte und Gemeinden endlich barrierefrei werden.

Dazu zähle auch, Behördenbriefe verständlicher zu formulieren. Bundesvorsitzender Robert Antretter: "Das würde uns allen nutzen. Wer fühlt sich nicht bei schwer verständlichen Formularen und Behördenschreiben überfordert?" Zur Umsetzung der UN-Konvention zu Rechten von Menschen mit Behinderung schlägt die Lebenshilfe einen nationalen Teilhabe-Rat vor.

Gruppen behinderter Menschen sollen künftig direkt von Politik und Ministerien gehört werden. Die Vereinten Nationen hätten es vorgemacht. Als der Konventionstext erarbeitet wurde, seien die Interessengruppen gleichberechtigt zu Wort gekommen.

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