Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Lehren aus der Flutkatastrophe

Thomas HommelVon Thomas Hommel Veröffentlicht:

Die Hilfsgelder für Pakistan fließen. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben bisher 200 Millionen Euro bereitgestellt. Aus den USA kommen 150 Millionen Dollar. China will Güter im Wert von 7,4 Millionen Dollar schicken.

Auch die Bundesbürger haben ihre Spendenzurückhaltung aufgegeben. Die anfängliche Skepsis, mit jeder Spende für Pakistan werde ein "Atomstaat" und ein "Terroristenhort" unterstützt, ist - Gott sei Dank - verflogen.

Die Arbeit der Hilfsorganisationen zeigt, dass das Geld bei Not leidenden Kindern, Frauen und Männern und nicht bei Schurken ankommt. Die bereitgestellten Hilfsgelder reichen aber höchstens aus, um die aktuelle Not in Pakistan zu lindern. Für den Wiederaufbau sind viele weitere Millionen Euro und Dollar nötig.

Pakistan, so zynisch es klingen mag, hat nach der Flut aber auch die Chance, manches anders zu machen, was das jetzige Elend erst hervorgebracht hat. Wenn zum Beispiel zerstörte Häuser wieder aufgebaut werden, muss darauf geachtet werden, dass Backsteine mit Zement, nicht mit Lehm vermauert werden. Andernfalls werden die Häuser spätestens bei der nächsten Flut erneut weggespült.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Pakistan: "Die Menschen brauchen Essen, Essen, Essen und sauberes Wasser"

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Krisenkommunikation war Schwachpunkt in der Pandemie

© HL

Herbstsymposium der Paul-Martini-Stiftung

Krisenkommunikation war Schwachpunkt in der Pandemie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung

Corona-Pandemie

Lockdowns: Ein hoher Preis für den Nachwuchs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration

Anti-VEGF-Injektionen: Versäumte Termine kosten nAMD-Patienten wohl Sehschärfe

Lesetipps
Reiseimpfungen bei Kindern: Müssen Abstandsregeln eingehalten werden?

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Reiseimpfungen bei Kindern: Müssen Abstandsregeln eingehalten werden?