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Finanzinvestoren

Linke wollen Meldepflicht in MVZ-Register

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Berlin. Die Linken-Fraktion im Bundestag fordert den Aufbau eines MVZ-Registers. Auf diese Weise sollen Träger- und Eigentumsverhältnisse insbesondere von Fremdkapitalgebern transparent werden, die über Krankenhäuser MVZ gründen oder aufkaufen. „Der gute Grundgedanke einer fachübergreifenden Versorgung unter einem Dach droht der Rosinenpickerei zum Opfer zu fallen“, heißt es in einem Antrag der Fraktion.

Die Linken wollen daher jedem Betreiber eines vertrags(zahn)ärztlichen MVZ halbjährliche Meldepflichten auferlegen, die über Trägerschaft und Eigentümer Auskunft gibt. Insofern ein „Finanzinvestor“ beteiligt, will die Fraktion zusätzlich Kennzahlen zur Versorgung und „Rendite und an Eigentümer ausgeschüttete Gewinne“ erfragen. Hintergrund der Initiative ist vor allem das in jüngster Zeit starke Engagement von Fremdkapitalgebern, die vertragszahnärztliche MVZ-Ketten etablieren. (fst)

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