Apotheker berichten

Medikamenten-Missbrauch von vielen akzeptiert

Fast jeder Zweite in Deutschland findet Arzneimittel-Missbrauch okay. Das zeigt eine Umfrage unter 5000 Bundesbürgern im Auftrag der Bundesapothekerkammer.

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17 Prozent der Befragten gaben an, verschreibungspflichtige Medikamente schon einmal eingenommen zu haben, um das persönliche Wohlbefinden zu steigern.

17 Prozent der Befragten gaben an, verschreibungspflichtige Medikamente schon einmal eingenommen zu haben, um das persönliche Wohlbefinden zu steigern.

© style-photographs / stock.adobe.com

BERLIN. 43 Prozent und somit fast die Hälfte der Bundesbürger akzeptieren den Missbrauch von Medikamenten. Dieses Ergebnis hat heute die Bundesapothekerkammer präsentiert mit Verweis auf eine forsa-Umfrage unter 5000 Bundesbürgern zwischen 16 und 70 Jahren.

Dabei gaben auch 17 Prozent der Befragten an, verschreibungspflichtige Arzneimittel schon einmal ohne medizinische Notwendigkeit zur Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens eingenommen. Für weitere 26 Prozent wäre das akzeptabel.

"Die Ergebnisse sind erschreckend. Arzneimittel ohne medizinische Notwendigkeit einzunehmen ist keine Lappalie", sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer beim Symposium "Arzneimittelmissbrauch – Fakten und Herausforderungen" in Berlin. (eb/ths)

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