Montgomery im Exklusiv-Interview

"Mehr Anreize für Apps in der medizinischen Versorgung"

Digitalisierung, Konnektor-Kosten und Bürgerversicherung: Ärztepräsident Montgomery spricht im Interview mit der "Ärzte Zeitung" Klartext.

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Ärztepräsident Professor Frank Ulrich Montgomery im Interview mit ÄZ-Chefredakteur Wolfgang van den Bergh.

Ärztepräsident Professor Frank Ulrich Montgomery im Interview mit ÄZ-Chefredakteur Wolfgang van den Bergh.

© Ärzte Zeitung

BERLIN. Der Deutsche Ärztetag in Freiburg wird eine Plattform sein, um beim Thema Digitalisierung den Handlungsrahmen für Kammern und KVen abzustecken. Das hat Ärztepräsident Professor Frank Ulrich Montgomery im Interview mit der "Ärzte Zeitung" angekündigt. Er plädierte für einen Anreiz der Entwicklung von Apps, die einen echten medizinischen Nutzen hätten. Diese müssten dann als Medizinprodukte eingestuft und zertifiziert werden.

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Montgomery: "Datenschutz darf kein Vorwand sein"

Montgomery begrüßte die jüngste Einigung von KBV und Krankenkassen in der Frage der Übernahme der Kosten für den Konnektor. Der BÄK-Präsident zeigte sich überzeugt, dass viele seiner Kollegen in den Praxen "digitalisierter" arbeiten, als dies in der Außenkommunikation oft dargestellt werden.

Der Deutsche Ärztetag werde fünf Monate vor der Bundestagswahl auch die künftige Finanzierung des Gesundheitswesens thematisieren, kündigte Montgomery an. Die Ablehnung einer Bürgerversicherung sei unverändert die Position der BÄK, bekräftigte der Ärztepräsident.

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