Leitartikel zum Darmkrebsmonat

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In den vergangenen zehn Jahren wurde die Darmkrebsvorsorge heftig beworben. Doch die Bilanz ist ernüchternd. Nun soll ein neues Gesetz mit einem Einladungsverfahren und betriebslicher Prävention die Motivation steigern.

Von Ingeborg Bördlein

Menschen, die sich gesund wähnen, zur Krebsfrüherkennung zu bewegen, ist schwierig. Das zeigt das Mammografiescreening, das trotz Einladungsverfahren und erheblichem Aufwand nicht die gewünschte Quote an Teilnehmerinnen erreicht.

Und das gilt auch für die Darmkrebsvorsorge: Die Früherkennungskoloskopie wurde 2002 für gesetzlich Versicherte ab 55 Jahren eingeführt.

Nach mehr als zehn Jahren unermüdlicher Aufklärungsarbeit mit einem beispiellosen Werbeaufwand, den die beiden großen Stiftungen in Sachen Darmkrebs - die Stiftung Lebensblicke und die Felix-Burda-Stiftung - betreiben, fällt die Bilanz im Darmkrebsmonat März 2013 ernüchternd aus.

Nur 20 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer haben das Vorsorgeangebot der Kassen für eine Koloskopie in den letzten zehn Jahren angenommen.

Die jährliche Teilnahmequote hat sich zwischen zwei und drei Prozent der Anspruchsberechtigten eingependelt. "Die Zahlen stagnieren auf niedrigem Niveau mit leichter Tendenz nach unten", konstatierte jetzt der Vorsitzende der Stiftung Lebensblicke, Professor Jürgen F. Riemann bei der Pressekonferenz zum Darmkrebsmonat März in Ludwigshafen.

Doch der engagierte Gastroenterologe lässt nicht locker und verkündet das Motto des diesjährigen Darmkrebsmonates: "Vorsorge ist alles!" ...

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