Marianne von Weizsäcker

Mehr Unterstützung für Ex-Süchtige gefordert

Ehemalige Drogenabhängige sollten mehr Unterstützung auf ihrem Weg zurück in die Gesellschaft erhalten. Das fordert Marianne von Weizsäcker, die mit ihrer Stiftung Ex-Abhängige unterstützt.

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Stiftungsvorsitzende Marianne von Weizsäcker hat für mehr Unterstützung ehemals drogensüchtiger Menschen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft geworben. Ein großes Problem sei die oft hohe Verschuldung, in die Betroffene mit ihrer Sucht gerieten.

Aufgabe der Marianne-von-Weizsäcker-Stiftung sei daher, Ex-Abhängige bei der Entschuldung und dem beruflichen Wiedereinstieg zu unterstützen, damit sie wieder ein eigenverantwortliches Leben führen könnten.

Das sagte die Ehefrau des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker der Deutschen Presse-Agentur dpa zum 25-jährigen Bestehen ihrer Stiftung.

"Voraussetzung ist, dass sie nachgewiesen drogenfrei leben", so Marianne von Weizsäcker. Die Bedrohung durch Drogen habe sich in den vergangenen Jahren nicht verändert. Sie beklagte die fehlende Zusammenarbeit mit der Bundesregierung. "Zu unserem großen Bedauern besteht eine solche Zusammenarbeit nicht." Man vermisse "Hilfe von außen". (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Suchtmedizin: ein spannendes und vielfältiges Betätigungsfeld

© Springer Medizin Verlag GmbH

Suchtmedizin: ein spannendes und vielfältiges Betätigungsfeld

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Hexal AG, Holzkirchen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Einsatz im Kriegsgebiet

Essener HNO-Ärztin hilft Menschen im Iran via Telemedizin

Herzchirurg mit Installateurfirma

Das Doppelleben des Dr. Jean-Philippe Grimaud: Arzt und Klempner

Lesetipps
Endoskopische Auffälligkeiten bei der Colitis ulcerosa

© Gastrolab / Science Photo Library

Interview

Das ist neu in der S3-Leitlinie Colitis ulcerosa

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

© Gina Sanders / stock.adobe.com

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?