Bayern

Ministerin Huml setzt auf Förderung

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DEGGENDORF. Die Gesundheitsversorgung in Bayern soll sich weiter verbessern, so Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag beim 11. Barmer GEK Forum in Deggendorf. "Wir dürfen uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben", sagte Huml mit Blick auf das nach ihrer Aussage "hohe Niveau" der medizinischen Versorgung im Freistaat.

Um eine gute Versorgung in ländlichen Regionen Bayerns auch in Zukunft gewährleisten zu können, habe die Bayerische Staatsregierung schon vor geraumer Zeit ein Förderprogramm zur Gewinnung von Ärztenachwuchs aufgelegt, das mit 15,5 Millionen Euro ausgestattet ist, so Huml.

Die derzeit gute Wirtschaftslage stütze den vorsichtigen Novellierungskurs der Großen Koalition in der Gesundheitspolitik, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Dr. Rolf-Ulrich Schlenker. Qualitative Aspekte der Gesundheitsversorgung und kollektives Handeln rückten nun in den Vordergrund.

Demgegenüber habe er den Eindruck, dass eine stärkere wettbewerbliche Steuerung des Gesundheitswesens um bestehende Fehlanreize und Überkapazitäten zu beseitigen, derzeit weniger gewünscht sind, kritisierte Schlenker. Es sei auch nicht akzeptabel, dass Kostensteigerungen im Gesundheitswesen auf die Versicherten abgewälzt werden, solange es noch Effizienzreserven im System gibt, sagte er. (sto)

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