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Montgomery setzt sich für inhaftierten Chirurgen ein

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BERLIN. Professor Frank Ulrich Montgomery hat sich an den Innenminister und den Justizminister Ägyptens gewandt, um auf die Lage des in Deutschland tätigen Arztes Dr. Ahmed Mohamed Said aufmerksam zu machen.

Der Menschenrechtsaktivist, der in Frankfurt als Chirurg tätig ist, war bei einer friedlichen Veranstaltung in Kairo verhaftet worden. In Haft soll er gefoltert und unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten worden sein.

Die Bundesärztekammer fordert die Minister nun auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, dass der Urteilsspruch und die politisch motivierte Strafe zurückgenommen und Said umgehend freigelassen wird.

Die Behörden sollten die Gefangenen bis zur Freilassung vor Folter und Gewalt schützen und eine sofortige Untersuchung über die Foltervorwürfe veranlassen. (jk)

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