Kommentar zur Gleichstellung

Mut zur Veränderung

Gleichgestellt zu sein, heißt nicht, identisch zu sein. Diese Auffassung muss sich noch durchsetzen.

Von Lena Jamaszyk Veröffentlicht:

Für Gleichstellung braucht es den Mut, die traditionellen Rollenbilder abzulegen. Gleichzeitig sollten die Verantwortlichen in der Politik Rahmenbedingungen schaffen, durch die eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung möglich wird.

Dass es in dieser Hinsicht auch innerhalb des Gesundheitssystems oft noch hapert, macht die Corona-Pandemie besonders deutlich.

Wünschenswert wäre eine Gesellschaft, in der Menschen unabhängig von Diversitätsfaktoren, wie dem biologischen Geschlecht oder der Geschlechtsidentität, gleichwertig zu Wort kommen. Eine Gesellschaft, in der sich Vielfalt auch in Spitzenpositionen zeigt und sich niemand zwischen Familie und Karriere entscheiden muss.

Ärztinnen und Ärzte haben nach wie vor ein besonderes gesellschaftliches Ansehen und könnten auch in puncto Gleichstellung zu Vorbildern werden.

Dabei sollten wir allerdings nicht vergessen: Gleichgestellt zu sein heißt nicht, identisch zu sein.

Den biologischen Unterschieden und individuellen Bedürfnissen auch wissenschaftlich mehr Beachtung zu schenken ist wichtig, um Diversität erkennen und schätzen zu können. Ein absolut wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung.

Schreiben Sie der Autorin: lena.jamaszyk@ springer.com

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