KHVVG

NRW-Gesundheitsminister Laumann will Klinikreform im Vermittlungsausschuss nachbessern

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) macht sich nach dem Zerbrechen der Ampel-Koalition für einen Beschluss der Krankenhausreform stark – aber mit Nachbesserungen.

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Düsseldorf. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat davor gewarnt, die Krankenhausreform im Bundesrat komplett durchfallen zu lassen. „Die Reform sollte kommen, aber sie muss nachgebessert werden, um folgenschwere Schwachstellen für die Gesundheitsversorgung zu beheben“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“ (Samstag).

„Es gehört zur staatspolitischen Verantwortung, dass dieses für die Patientinnen und Patienten so wichtige Gesetzesvorhaben nicht parteipolitischen Spielchen zum Opfer fällt. Daran werde ich mich nicht beteiligen. Ich empfehle vielmehr allen beteiligten Akteuren, gemeinsam in der Sache zu einem Ergebnis zu kommen“, so der CDU-Politiker.

Der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist voraussichtlich am 22. November im Bundesrat. „Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass in dieser Sitzung die Anrufung eines Vermittlungsverfahrens eine Mehrheit findet“, sagte Laumann.

Bund und Länder seien mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG), der wichtigsten gesundheitspolitischen Reform seit Jahrzehnten, auf der Zielgeraden. Die Reform sollte trotz der politischen Lage in Berlin und dem Zerbrechen der Ampel-Koalition nicht „geschreddert“ werden. (dpa/eb)

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