Berufspolitik

NRW unterstützt junge Griechen bei Facharztausbildung

Über 400 Interessenten kommen in Nordgriechenland zu einer Jobbörse von NRW-Kliniken.

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KÖLN (iss). Nordrhein-Westfalen und die Region Nordgriechenland wollen im Gesundheitswesen enger zusammenarbeiten. In einem ersten Schritt wird das Land junge Ärztinnen und Ärzte aus Griechenland dabei unterstützen, ihre Facharztausbildung in Nordrhein-Westfalen zu absolvieren. Das ist das Ergebnis einer Delegationsreise von Vertretern des Gesundheitswesens nach Thessaloniki, die auf Einladung der dortigen Ärztekammer erfolgte.

"Ich freue mich, dass wir mit diesem Pilotprojekt den Wunsch der Ärztekammer von Thessaloniki erfüllen können, griechischen Ärztinnen und Ärzten eine Brücke zur Facharztausbildung nach Nordrhein-Westfalen zu bauen", sagte Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im Landesgesundheitsministerium, die die Delegation geleitet hat.

Bei einer Job- und Informationsbörse der Bundesagentur für Arbeit und der Ärztekammer Thessaloniki haben sich rund 400 griechische Interessenten bei Krankenhäusern aus Nordrhein-Westfalen über die dortigen Weiterbildungsangebote informiert.

Wenn griechische Mediziner einen Vertrag mit einem NRW-Krankenhaus haben, erhalten sie einen berufsbezogenen Sprachkurs - zunächst vier Monate in Griechenland und dann während der Hospitation an der deutschen Klinik. Die Finanzierung der Sprachkurse soll über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erfolgen.

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