Nationalkonservative in Polen wollen IVF-Verbot

WARSCHAU (dpa). Retortenbabys und katholischer Glaube sind nach Ansicht der Nationalkonservativen im polnischen Parlament unvereinbar - sie streben deshalb ein Verbot der In-Vitro-Befruchtung an.

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"Das ist eine Frage des Weltbilds", sagte Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski am Mittwoch in Warschau.

Seine Partei, die nationalkonservative "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) brachte im Parlament zwei Gesetzesprojekte ein, die das Verfahren verbieten und unter Strafe stellen sollen.

Embryonen dürften nicht außerhalb des weiblichen Organismus geschaffen werden, so die Partei. In Polen ist die IVF bisher nicht gesetztlich geregelt.

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