BARMER GEK

Neuer Versorgungsvertrag für Rheumapatienten

Veröffentlicht:

BERLIN. Bei der Barmer GEK versicherte Rheumapatienten sollen künftig binnen 14 Tagen einen Termin beim Rheumatologen bekommen und bei akuten Krankheitsschüben sogar umgehend.

Das teilte die Krankenkasse heute mit und verwies darauf, dass der entsprechende Versorgungsvertrag mit der Versorgungslandschaft Rheuma GmbH, ein gemeinsames Unternehmen des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen e.V. und des Deutschen Hausärzteverbandes e.V., bereits abgeschlossen sei.

Am 1. Oktober starte der Versorgungsvertrag in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen und soll dann bundesweit sukzessive umgesetzt werden. Ärzte können ihre Teilnahme der Kasse zufolge ab dem 1. August erklären, Versicherte ab dem 1. Oktober.

Der Vertrag sehe vor, dass der Hausarzt einen Patienten mit Verdacht auf eine entzündlich rheumatische Erkrankung an einen teilnehmenden Rheumatologen überweise. Dort bekomme er binnen zwei Wochen einen Termin.

"Gerade bei komplexen, chronischen Erkrankungen ist es entscheidend, dass der Hausarzt die Koordination des gesamten Prozesses übernimmt", sagte Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. (mh)

Mehr zum Thema

Stiftung Münch

Datenschutzrechtlicher Spielraum bei E-Akte bislang ungenutzt

Exklusiv Nach holprigem Start

gematik: Bei elektronischer AU sinkt Fehlerquote deutlich

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Bayern-Spieler Joshua Kimmich beim Bundesligaspiel der Münchner gegen Hoffenheim.

© Sven Hoppe/dpa

Leitartikel

Kimmichs Impf-Bedenken und die Frage, wer was warum will

Die AU zur Vorlage bei der Krankenkasse – seit Oktober sollte diese auch elektronisch übermittelt werden können. Inzwischen reduziert sich offenbar auch die Fehlerquote.

© Ulrich Baumgarten / picture alliance

Exklusiv Nach holprigem Start

gematik: Bei elektronischer AU sinkt Fehlerquote deutlich