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Wegen Corona-Behandlung

Niederlande schenkt Münster 4000 Matjes zum Dank

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Guten Appetit: Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, isst einen der übergebenen Matjes.

Guten Appetit: Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, isst einen der übergebenen Matjes.

© Guido Kirchner/dpa

Münster. Mit 4000 Matjes-Heringen hat sich die niederländische Regierung bei der Uniklinik Münster für die Behandlung von COVID-19-Patienten bedankt. Am Montag übergab eine niederländische Delegation die Fischspezialität für das Personal. Das Universitätsklinikum hatte seit Anfang April die Übernahme schwer erkrankter Corona-Patienten aus den Niederlanden koordiniert.

58 Infizierte wurden auf deutschen Intensivstationen versorgt, davon 49 in Nordrhein-Westfalen. Neun überlebten die Krankheit nicht, den übrigen gehe es aber besser. Sie seien alle wieder in ihrer Heimat, berichteten die niederländischen Mediziner.

Es sei für NRW keine Frage gewesen, die Patienten aufzunehmen: „Wir sind nicht „nur“ Nachbarn, sondern Freunde. Und unter Freunden hilft man sich in der Not“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), der die Gäste am Montag in Empfang nahm.

Traditionell werden die Fische der neuen Fangsaison am Vlaggetjes-Tag in Scheveningen ans Ufer gebracht. Das für diesen Anlass geplante Volksfest wurde allerdings wegen der Pandemie abgesagt. Nun profitierte Münster: Als Dankesgeste wurden mehr als 4000 einzeln verpackte Matjes verschenkt - unter Einhaltung der gebotenen Abstands- und Hygieneregeln, wie das Universitätsklinikum betonte. (dpa)

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