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Brandenburg

Nur wenige gehen zum Mamma-Screening

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POTSDAM. Eine halbe Million Frauen haben inzwischen am Mammascreening in Brandenburg teilgenommen. 856.291 Einladungen hat die Zentrale Stelle des Landes seit Programmstart im Jahr 2008 verschickt. Die Teilnahmequote liegt damit bei 58,3 Prozent.

Das ist knapp über dem Bundesdurchschnitt von 56 Prozent, jedoch deutlich unter dem Zielwert von 70 Prozent, der nach europäischen Empfehlungen erreicht werden muss, damit das Screening eine relevante Versorgungsverbesserung leisten kann.

Die Brandenburger Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) zeigte sich erfreut über die überdurchschnittliche Teilnahme, räumte aber weiteren Nachholbedarf ein.

Sie appellierte an die derzeit rund 389.000 anspruchsberechtigten Brandenburgerinnen zwischen 50 und 69 Jahren, am Mammografie-Screening teilzunehmen. Acht feste Screening-Standorte und sechs mobile Untersuchungseinheiten in Bussen, sogenannte Mammobile stehen dafür zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr ließen sich in Brandenburg 112.384 Frauen im Rahmen des Screenings untersuchen. Bei 5617 Teilnehmerinnen musste der Befund noch einmal abgeklärt werden. Bei 609 Frauen wurde schließlich Brustkrebs diagnostiziert. Für 2011 meldet Brandenburg insgesamt 1846 Brustkrebs-Neuerkrankungen. (ami)

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