Pädiater halten AOK-Vertrag für Erfolgsmodell

Kinder- und Jugendärzte in Bayern sehen durch den Pädiater-Vertrag der AOK die Versorgung verbessert.

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Gut versorgt mit dem Pädiater-Vertrag der AOK: Aus Sicht der Kinder- und Jugendärzte in Bayern geht dieses Konzept auf.

Gut versorgt mit dem Pädiater-Vertrag der AOK: Aus Sicht der Kinder- und Jugendärzte in Bayern geht dieses Konzept auf.

© Photodisc

MÜNCHEN (fst). Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hat eine positive Zwischenbilanz der pädiatriezentrierten Versorgung in Bayern gezogen. Ein entsprechender Vertrag nach Paragraf 73 b SGB V zwischen der AOK Bayern und dem BVKJ läuft seit April 2009. Über 800 Pädiater - mehr als 90 Prozent der Fachgruppe -  und 180 000 Kinder seien eingeschrieben. Ihre gesundheitliche Versorgung habe sich durch den Vertrag "stark verbessert", so der Berufsverband. Beispielsweise könnten die teilnehmenden Praxen inzwischen flächendeckend Sehtests für Kinder anbieten. Zudem werde bei allen eingeschriebenen Kindern ein Ultraschall der Niere vorgenommen. Hinzu kämen bei Schulkindern "regelmäßige Vorsorge- und Schulleistungstests". Die "leistungsorientierte Vergütung" im Vertrag habe in den Praxen zu vermehrten Investitionen in die Ausstattung geführt. Kinder, die das Hausarztmodell kennen, würden auch als Erwachsene "einen festen Ansprechpartner für ihre Gesundheit wählen", glaubt der BVKJ. Insofern ergänzten sich Hausarztverträge für Kinder und Erwachsene.

Außerhalb von Bayern liegen BVKJ und Hausärzteverband vielerorts über Kreuz, da in der Regel in Hausarztverträgen keine Altersgrenzen festgeschrieben werden.

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