Arzneimittelpolitik

Patienten müssen öfter für Arzneien zuzahlen

BERLIN (fst). GKV-Versicherte müssen seit 1. Juli häufiger Zuzahlungen für Medikamente leisten. Grund ist die gesunkene Zahl zuzahlungsbefreiter Arzneimittel.

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Nur 12,5 Prozent von 32.579 Arzneimitteln werden ohne Zuzahlung abgegeben, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände (ABDA) mit. Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 18,6 Prozent.

Weil viele Festbeträge zum Monatsbeginn gesenkt wurden, hat der GKV-Spitzenverband auch die Befreiungsgrenzen angepasst.

Keine Zuzahlung fällt dann an, wenn der Preis für ein Medikament mindestens 30 Prozent unter Festbetrag liegt.

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