Patientenberatung muss koordiniert werden!

KÖLN (iss). Um in Deutschland eine unabhängige Patientenberatung zu schaffen, sind keine neuen Strukturen notwendig. Vielmehr muss das unkoordinierte Nebeneinander der unterschiedlichen Angebote überwunden werden.

Veröffentlicht:

Davon gehen die Mitglieder des Netzwerks Patientenberatung Nordrhein-Westfalen aus. "Die Beratung der Patienten ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller Akteure im Gesundheitswesen, eine einzelne Organisation kann das nicht leisten", sagt Dr. Michael Schwarzenau, Geschäftsführer des Netzwerks.

Dort haben sich die Organisationen des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit der verschiedenen Beratungsstellen und den Erfahrungsaustausch untereinander zu fördern. Das Netzwerk selbst bietet allerdings keine Beratungen an. Es sei unbestritten, dass es im Gesundheitswesen einen steigenden Bedarf der Patienten an Beratung und Information gibt, gerade für ältere Menschen. Es fehle aber häufig an der Abstimmung zwischen den einzelnen Institutionen, sagt Schwarzenau, der im Hauptberuf Hauptgeschäftsführer der Ärztekammer Westfalen-Lippe ist.

"Es gibt keine optimale Arbeitsteilung." Hier Abhilfe zu schaffen sei besser, als noch weitere Beratungsstrukturen zu implementieren. Außerdem hält es Schwarzenau für notwendig, die vorhandenen Angebote transparenter zu machen.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Warten auf Facharzttermine

KBV-Chef Gassen: Die meisten Patienten haben binnen drei Tagen einen Termin

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert

Lesetipps
Das Zusammenspiel zwischen Vermögensverwalter und Anlegerin oder Anleger läuft am besten, wenn die Schritte der Geldanlage anschaulich erklärt werden.

© M+Isolation+Photo / stock.adobe.com

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Adipostas und deren Folgen sind zu einer der häufigsten Todesursachen geworden.

© Christian Delbert / stock.adobe.com

Leopoldina

Adipositas-Epidemie: Diese Strategien braucht es jetzt

Plaque im Gefäß

© Dr_Kateryna / Fotolia

Metaanalyse

Keine Evidenz für die meisten Statin-Nebenwirkungen