Nordrhein-Westfalen

Plus 100 Millionen Euro für Unikliniken

Zusätzliche Finanzmittel sollen Unikliniken dabei unterstützen, medizinisches Personal während der Corona-Pandemie zu schützen und die Infrastruktur zu stärken.

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Düsseldorf. Die sechs Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen erhalten von der Landesregierung in diesem Jahr gut 100 Millionen Euro zusätzlich für die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die vom Landtag beschlossenen Mittel sind Teil des Nachtragshaushaltes 2020 zur Finanzierung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise.

Bei der Bewältigung an vorderster Front

33 Millionen Euro sind für die Beschaffung zusätzlicher Medizintechnik und Laborgeräte vorgesehen, 23 Millionen Euro für den zusätzlichen Materialaufwand der Kliniken. Für kurzfristige Bau- und Sanierungsmaßnahmen stellt die schwarz-gelbe Landesregierung 44,8 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Unikliniken in NRW stünden bei der Bewältigung der Krise an vorderster Front, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen. „Mit den zusätzlichen Mitteln können die Unikliniken die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um ihre Infrastruktur noch weiter zu stärken und ihre Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte bestmöglich vor dem Virus zu schützen.“ (iss)

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