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Praxisnetz und Klinik befragen Patienten zur Kooperation

Das Medizinische Praxisnetz Neumünster und das Friedrich-Ebert-Krankenhaus haben einen Kooperationsvertrag geschlossen.

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NEUMÜNSTER (di). Ziel des Vertrags ist es, die Abstimmung zwischen Klinik und Praxen beurteilen zu können. Dafür sollen Patienten befragt werden. "Um die Abläufe bei sich häufig wiederholenden geplanten Behandlungen oder Operationen abzukürzen und zu vereinfachen, können wichtige Vorbereitungen und Voruntersuchungen schon in der Praxis des niedergelassenen Arztes durchgeführt werden", teilte das FEK in Neumünster mit.

Als Beispiel nannten die Vertragspartner etwa Labordaten, die ein Patient zu einer Herzkatheteruntersuchung schon aus der Arztpraxis mitbringen kann. Auch das Belastungs-EKG und die Informationen rund um den Eingriff könnten schon in der Praxis erfolgen.

In festgelegten Behandlungspfaden haben die Vertragspartner Leistungsanteile definiert. Die Klinik erteilt dem Praxisarzt vorab den Auftrag für diese Leistungen und schafft damit straffere Abläufe und Freiräume für seine Kernaufgaben.

Der Vertrag regelt, dass durch eindeutige Absprachen etwa Doppeluntersuchungen vermieden werden. Auch gemeinsame Qualitätsstandards werden gebildet. Erreicht werden soll dies durch eine verpflichtende Teilnahme von niedergelassenen Ärzten und Klinikärzten an Qualitätszirkeln.

Teil der Qualitätssicherung wird auch eine regelmäßige Befragung der Patienten über die Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und niedergelassenem Arzt sein. Von der Vereinbarung versprechen sich beide Seiten auch eine rechtssichere Vergütung für die Auftragsleistungen.

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