Raus aus der Klinik, auch gegen den Rat des Arztes

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FRANKFURT/MAIN (bee). Rund 31 000 Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen brechen ihre Behandlung in der Klinik vorzeitig ab. Das sind 2,6 Prozent der Versicherten, teilte die Kasse mit. Damit stehen die hessischen Versicherten der TK an fünfter Stelle hinter Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen.

Nach TK-Angaben handelt es sich um Patienten mit Darminfektionen, Schmerzen, Krämpfen, Schwächeanfällen und Schockzuständen, die ihre Behandlung gegen die Meinung des Arztes abbrachen. Schlussfolgerung der Kasse: Stationäre und ambulante Behandlungen werden eher hinterfragt. "Mittlerweile wollen zwei Drittel der Patienten gemeinsam mit ihrem Arzt über ihre Behandlung entscheiden", erklärt TK-Sprecherin Denise Jacoby.

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