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Regionale Gesundheitskonferenzen starten in Hessen

FULDA (ine). In Hessen haben sich vier der sechs regionalen Gesundheitskonferenzen konstituiert. Sie sollen nach dem neuen Krankenhausgesetz die Krankenhauskonferenzen ersetzen.

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Damit sitzen nicht mehr nur Vertreter von Kliniken und Krankenkassen an einem Tisch, sondern auch Vertreter von Kommunen, KV, Ärztekammer und Patienten.

Ein Vorteil der regionalen Konferenzen ist für Dr. Heiko Wingenfeld, Kreisbeigeordneter und Vorsitzender der Gesundheitskonferenz der Landkreise Fulda, Bad Hersfeld und Vogelsbergkreis, der Blick über die Landkreisgrenzen hinweg. "Wir neigen dazu, nicht über den Tellerrand hinauszuschauen", sagt er im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung". Die Konferenz gebe einen geordneten Rahmen vor und setze Impulse.

Nach Paragraf 21 des Krankenhausgesetzes haben die Vertreter der Gesundheitskonferenzen keine Entscheidungskompetenzen, sondern die Aufgabe, regionale Versorgungsstrukturen zu beobachten und beispielsweise darauf zu achten, dass Kooperationen umgesetzt werden. Fachlich laufen die Fäden im hessischen Sozialministerium zusammen.

In Fulda haben sich die Teilnehmer der Gesundheitskonferenz darauf geeinigt, das Onkologie-Konzept der Landesregierung voranzubringen und umzusetzen. Ziel ist die lückenlose und qualitativ hochwertige Versorgung der Tumorpatienten durch Kooperationen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der ärztlichen Versorgung auf dem Land. Gemeinsam werde nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, so Wingenfeld.

Einzelaktionen von Landkreisen, wie etwa die Hausarzt-Akademie in Hersfeld-Rotenburg, einem Weiterbildungsverbund, sollen auch weiterhin möglich sein. Im stationären Sektor geht es vor allem darum, die Kliniken auf dem Land im Wettbewerb mit den Häusern in den Ballungsgebieten zu stärken.

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