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Entlassmanagement

Registrierung bei der KV soll entfallen

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BERLIN. Das Entlassmanagement kann aller Voraussicht nach im Juli unbelastet von Rechtshändeln an den Start gehen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat angekündigt, ihre Klage gegen eine Schiedsamtsentscheidung zurückzuziehen.

Ab Juli 2017 sollen Ärzte in Krankenhäusern Medikamente, Hilfsmittel und Pflege verordnen und Patienten krankschreiben können. Das Schiedsamt hatte gegen die Stimme der DKG festgelegt, dass sich die Klinikärzte dafür mit lebenslanger Arztnummer bei den KVen registrieren lassen müssten.

Mit einer gesetzlichen Regelung will die Koalition diesen Streitpunkt aus dem Weg schaffen. Die Klinikärzte sollen sich nicht bei den KVen registrieren lassen müssen. Ein Verzeichnis der DKG und der Kassen soll genügen. Die KBV zeigt sich zufrieden: "Das Hauptziel, Transparenz in den Krankenhäusern darüber herzustellen, wer etwas macht, wird damit erreicht", sagte ein KBV-Sprecher der "Ärzte Zeitung". (af)

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