SPD und Grüne skeptisch über Pläne in Hessen

FRANKFURT (bee). Den neuen hessischen regionalen Gesundheitskonferenzen sehen SPD und Grüne mit Skepsis entgegen.

Veröffentlicht:

"Die Sitzungen dürfen nicht zu Quasselbuden werden", sagte Kordula Schulz-Asche, sozialpolitische Sprecherin der Grünen im hessischen Landtag, auf dem hessischen Hausärztetag. Es dürften sich nicht die gleichen Leute "einfach noch ein weiteres Mal treffen, um die gleichen Probleme noch einmal zu besprechen", warnte die Vorsitzende der hessischen Grünen.

SPD-Gesundheitsexperte Dr. Thomas Spies sieht in den Gesundheitskonferenzen keine Vorteile für Hausärzte: "Eine Versorgungsplanung für Kreise mit 100 Kilometer-Radius zu machen, passt nicht zur hausärztlichen Versorgung".

Die neuen Gesundheitskonferenzen ersetzen die alten regionalen Krankenhauskonferenzen. In sechs unterschiedlichen Runden sollen dabei nicht wie bisher nur Kassen und Kliniken an einem Tisch sitzen, sondern auch die KV, Vertreter der Kommunen, die Landesärztekammer sowie Patientenvertreter.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Gesundheitspolitik im Rückspiegel

„Das war ein schwieriges Jahr“

Gesundheitskosten für Bürgergeldbezieher

Krankenkassen gehen gegen die chronische Zechprellerei des Bundes vor

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Gebrechliche Patienten

Hüft-Operation bei Herzpatienten: Wie sich Risiken minimieren lassen

Zum Jahresstart

Das ändert sich 2026 für Praxen

Sie fragen – Experten antworten

Polio und Diphterie: Impfen bleibt zentraler Baustein

Lesetipps
Eine Person hält drei Figuren in den Händen

© Suriyo/stock.adobe.com

Man kann nicht nicht führen

Mitarbeiterführung in der Arztpraxis: Tipps für Praxisinhaber

Frau telefoniert

© Matthias Balk / picture alliance

Kontakt mit Patienten

Arztpraxis ohne Telefon: Kann das funktionieren?