Sachsen: Ausländische Ärzte hoffen auf Bürokratieabbau

Der Freistaat Sachsen soll ein neues Integrationskonzept bekommen. Die Landesärztekammer hält den Plan für den richtigen Weg - und hofft auf weniger Bürokratie.

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DRESDEN (tt). Die sächsische Landesärztekammer hofft auf Erleichterungen für ausländische Ärzte, die im Freistaat eine Tätigkeit aufnehmen wollen.

Knut Köhler, Sprecher der Kammer, begrüßte das Zuwanderungs- und Integrationskonzept (ZIK), das dazu von der sächsischen Staatsregierung auf den Weg gebracht worden ist.

"Wir verzeichnen seit Jahren eine Zuwanderung von ausländischen Ärzten. Diese haben meist enorme bürokratische und zeitaufwändige Hürden zu nehmen", erklärte Köhler.

"Die Kammer erhofft sich vom ZIK eine Senkung dieser Hürden, wie zum Beispiel bei der Bearbeitungszeit."

Verwaltungen verbinden

Das ZIK sieht vor, dass ausländischen Fachkräften, also auch Medizinern, die Zuwanderung erleichtert wird und ihnen gleiche Chancen und Lebensbedingungen geboten werden.

Dafür soll unter anderem ein "Netzwerk für Integration" geschaffen werden, in dem Verwaltungsstellen, mit denen Zuwanderer in Berührung kommen, verbunden werden.

Außerdem soll eine Informations- und Beratungsstelle zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen geschaffen werden.

Zudem ist ein sogenannter Gesundheitswegweiser geplant. Dieser macht mehrsprachig mit dem deutschen Gesundheitssystem vertraut und vermittelt Patienten an mehrsprachige Ärzte.

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