Gesundheitspolitik international

"Schnüffelkartei" empört Franzosen

Veröffentlicht:

PARIS (dpa). In Frankreich wächst der Protest gegen eine geplante Datei, die auch Angaben über die sexuelle Orientierung und den Gesundheitszustand registrierter Personen speichern soll.

Etwa 700 Organisationen und 90 000 Menschen hätten eine entsprechende Petition unterzeichnet, berichtete die Zeitung "Le Monde". Die geplante Kartei soll sowohl Personen des öffentlichen Lebens als auch mögliche Ruhestörer umfassen. Hintergrund ist die Umstrukturierung der französischen Geheimdienste, bei der mehrere Karteien zusammengelegt werden sollen.

Menschenrechtsgruppen und Datenschützer sehen in der Kartei einen Angriff auf die persönliche Freiheit des Einzelnen. Nach dem bisherigen Plan soll sie der Polizei und besonders beauftragten Beamten zugänglich sein. Die Kartei hätte vom 1. Juli an aufgebaut werden sollen. Das Projekt wurde aber wegen vieler Beschwerden zunächst gestoppt.

Mehr zum Thema

Daten aus Israel

COVID-Impfschutz schwindet in jedem Alter

Klima, Krise – Krebs?

Warum der Klimawandel auch die Onkologie betrifft

Kommentar zur Entlassungswelle in Spanien

Eine vergebene Chance

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Booster-Impfung für Kinder ab 12 Jahren

© erika8213 / stock.adobe.com

Daten aus Israel

COVID-Impfschutz schwindet in jedem Alter