Schul- und Alternativmediziner im Gespräch

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Der Hauptstadtkongress macht eine Begegnung möglich, die nicht immer selbstverständlich ist.

BERLIN (eb). "Eine Medizin, die nicht nur fragt, ob der Mensch noch am Leben ist, sondern wie dieser im Leben steht, sollte ein substanzieller Teil der Krebsmedizin von morgen sein", fordert einer der weltweit führenden Hämatologen, Universitätskliniker und Krebsforscher, Professor Volker Diehl vom Universitätsklinikum Köln.

"Für mich als Mediziner ist die komplementäre Medizin ein integraler Bestandteil moderner Krebstherapie. Sie sollte die Balance wieder herstellen an den Nahtstellen zwischen Patient und Arzt." Fürsorge und Empathie würden so gefördert, erklärt Diehl.

Die Veranstaltung "Salon der Heilkunst: Gipfeltreffen von Vertretern der Schulmedizin und alternativer Medizin" befasst sich mit der notwendigen Professionalisierung des Zusammenspiels zwischen Schulmedizin und komplementärer Medizin.

Die Zahl der auf alternative Heilverfahren spezialisierten Fachkliniken hat in letzter Zeit stark zugenommen. Daher werden die Schnittstellen zwischen komplementärer und Schulmedizin zum Wohl und auf Druck vieler Patienten immer weiter ausgelotet.

Im Bereich alternativer Heilverfahren liegen inzwischen neue und wesentliche Erkenntnisse vor. Deswegen ist es umso wichtiger, dass Schulmediziner deutlich mehr über den Tellerrand schauen, sagt etwa Professor Axel Ekkernkamp.

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