Arzneimittelpolitik

Schulterschluss mit Ärzten

BERLIN/MÜNCHEN (HL). Deutschlands Apotheker wollen die persönliche Beratung vor allem chronisch Kranker intensivieren und damit zu mehr Sicherheit und Compliance beitragen.

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Das kündigte Heinz-Günter Wolf, der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in einem Interview von "ApothekerPlus" als einen Programmpunkt auf dem Apothekertag in München an. Wolf sprach sich dafür aus, das Hausapotheker-Modell der Barmer Ersatzkasse fortzusetzen. Chronisch Kranke hätten daran großes Interesse. Gerade in großen Städten, wo es keine persönliche Beziehung zwischen Arzt und Apotheker gebe, sei dies ein geeigneter institutioneller Rahmen, die Zusammenarbeit zu verbessern.

Wolf erneuerte die Forderung seiner Organisation, dem Versandhandel die Abgabe von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu verbieten. Es gebe keine persönliche Beratung, und der Patient müsse vor Fälschungen geschützt werden.

Mehr zum Thema: Das Interview mit dem ABDA-Präsidenten zum Apothekertag in ApothekerPlus auf den Seiten 2 und 3

Lesen Sie dazu auch: Auf persönliche Betreuung durch Arzt und Apotheker kommt es an

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