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Charité

Tarifstreit um Personal beigelegt

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BERLIN. Im Tarifstreit um die Personalausstattung in der Pflege an der Charité hat sich der Vorstand der Berliner Uniklinik mit der Gewerkschaft Verdi geeinigt. Im Schlichtungsverfahren stimmten beide Seiten einem Kompromissvorschlag der Schlichter zu.

Sie teilten mit, sie seien übereinstimmend zu der Überzeugung gelangt, dass eine ausreichende Personalbesetzung insgesamt notwendig und eine kurzfristig wirksame Entlastung, insbesondere des Pflege- und Funktionsdienstes, unverzichtbar ist.

Nun soll bis Jahresende erprobt werden, ob und welche Personalbeschaffungsmaßnahmen das Personal wirksam entlasten und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verbessern. Dazu sollen Pflegeschülerinnen, Operationstechnische Assistentinnen (OTA) und Hebammen nach Abschluss ihrer Ausbildung übernommen werden. Vor allem aber werden 80 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

Wo sie am nötigsten gebraucht werden, soll eine eigens per Tarifvertrag gebildete, paritätisch besetzte Gesundheitskommission mitentscheiden. Diese Kommission soll künftig auch weitere Aufgaben im Rahmen des Gesundheitsmanagements übernehmen.

Am Jahresende wollen Verdi und die Charité-Führung die Verhandlungen fortsetzen und eine längerfristige Vereinbarung erzielen. (ami)

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