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DAK-Gesundheit

Trendwende bei Burn-out

Depressionen auf dem Vormarsch, Burn-out auf dem Rückzug: Die DAK-Gesundheit hat neue Zahlen zur Fehltage-Statistik ihrer Versicherten präsentiert.

Veröffentlicht:

HAMBURG. Erstmals seit zehn Jahren hat die DAK-Gesundheit im Jahr 2013 bei ihren Versicherten weniger Arbeitsunfähigkeits-Tage aufgrund von Burn-out registriert. Das berichtet die Kasse in einer Mitteilung - und beruft sich auf eine Analyse des IGES-Instituts.

Demnach entfielen auf 1.000 DAK-Versicherte im vergangenen Jahr nur noch 67 Fehltage wegen Burn-out. Im Jahr zuvor waren es noch 100 Fehltage gewesen. Dass der Anstieg gestoppt sei, würden auch die Tendenzen im ersten Quartal 2014 zeigen, schreibt die Kasse.

Dafür blieben Arbeitnehmer immer häufiger wegen Depressionen der Arbeit fern. So sei die Zahl der Fehltage bei den Versicherten der DAK-Gesundheit in den vergangenen 13 Jahren um 178 Prozent gestiegen, heißt es in der Mitteilung. 2012 seien 850 Arbeitsunfähigkeits-Tage pro 1000 DAK-Versicherte auf Depressionen zurückzuführen, informiert die Kasse.

Im Jahr 2013 hat die DAK-Gesundheit mit rund 6,2 Millionen Versicherten nach eigenen Angaben insgesamt 236,5 Millionen Euro für Leistungen zur Behandlung von psychischen Erkrankungen ausgegeben.

Das seien sieben Prozent ihrer Gesamtausgaben für ambulante Leistungen, berichtet die Kasse. 2009 habe das Ausgabenvolumen für psychische Leiden noch 36,4 Millionen Euro weniger betragen. (ths)

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