Gesundheitspolitik international

Tschechische Ärzte bleiben jetzt doch zu Hause

NEU-ISENBURG (chb). Die massenweise Auswanderung tschechischer Ärzte aus ihrem Heimatland ist gestoppt. Nach Berichten verschiedener Medien hat sich die Ärztegewerkschaft am Donnerstag mit der Regierung auf eine Gehaltsanhebung von 15 Prozent noch in diesem Jahr geeinigt.

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Die tschechische Flagge weht - und die Ärzte wandern nicht massenweise ab.

Die tschechische Flagge weht - und die Ärzte wandern nicht massenweise ab.

© blickwinkel / imago

Anschließend forderte die Gewerkschaft ihre Mitglieder auf, die zu Ende Februar ausgesprochenen Kündigungen wieder zurückzuziehen.

Im Herbst vergangenen Jahres hatten etwa 4000 der etwa 16 000 tschechischen Krankenhausärzte damit gedroht, das Land zu verlassen, wenn sich ihre Arbeitsbedingungen und ihre Bezahlung nicht wesentlich verbessern würden.

Ohne Zulagen verdient ein Arzt in Tschechien bislang um die 700 Euro brutto. Auch nach langjähriger Berufserfahrung konnten Ärzte nur mit geringen Steigerungsraten rechnen.

Wäre es nicht zu einer Einigung gekommen, hätten wohl einige Kliniken ihre Pforten schließen müssen.

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