Direkt zum Inhaltsbereich

Zika-Virus

USA und Brasilien treiben Forschung voran

Veröffentlicht:

BRASíLIA. Mit der Untersuchung von 800 Frauen und ihren Babys wollen Brasilien und die USA die Erforschung des Zika-Virus vorantreiben. So soll rasch Klarheit erreicht werden, ob Zika bei einer Infizierung von Schwangeren Schädelfehlbildungen bei deren Föten auslösen kann.

An dem im Bundesstaat Paraná stationierten Forscherteam sollen sich unter anderem 17 Experten der US-Seuchenbehörde CDC und neun Fachleute des brasilianischen Gesundheitsministeriums beteiligen. In Paraná gibt es 54 bestätigte Mikrozephalie-Fälle und 427 Verdachtsfälle. Die Arbeit ist auf 50 Tage angelegt, Ergebnisse sollen im April vorliegen.

Die Europäische Union will die Zika-Forschung mit zehn Millionen Euro unterstützen, wie Brasiliens Gesundheitsminister Marcelo Castro mitteilte. Brasilien und die USA arbeiten auch an der Entwicklung eines Impfstoffes - dafür werden rund zwei Jahre veranschlagt.

Bisher ist wenig über die Auswirkungen des Virus bekannt, das sich von Brasilien aus rasch ausgebreitet hat und in 39 Ländern aufgetaucht ist.

Zika wird wie Dengue von der Moskitoart Aedes aegypti übertragen und führte bisher meist nur zu harmlosen Symptomen wie leichtem Fieber und Hautrötungen. In Brasilien wird aber Dengue vielfach weiterhin als das größere Problem angesehen. 2015 gab es 1,6 Millionen Dengue-Fälle, 843 Menschen starben daran in Brasilien. (dpa)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

© quantic69 | iStock

Politische Perspektive

Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

Anzeige | CSL Behring GmbH
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz
Abb. 1: Pharmakokinetik von Rezafungin bei einer Dosierung von 400mg, gefolgt von 200mg einmal wöchentlich

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [10]

Invasive Candida-Infektionen

Modernes Echinocandin – optimierte Eigenschaften und klinische Vorteile

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mundipharma Deutschland GmbH & Co. KG, Frankfurt/Main

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Progression bremsen

Rhythmuskontrolle bei Vorhofflimmern: Wann initiieren?

Mögliche Glutenquelle

Wie riskant ist ein Zungenkuss bei Zöliakie?

Lesetipps
Syphilis-Läsion im Mund einer infizierten Person.

© CID / Science Photo Library

Kein Herpes, kein Krebs

Was steckte hinter den schlecht heilenden Ulzera im Mund?

Illustration von einer Person mit einem schwarzen Knäuel statt eines Kopfes.

© Khosrork / Getty Images / iStock

Neurodivergenz

ADHS in der Hausarztpraxis: Hinweise für die Diagnostik