Frage der Woche

Umfrageergebnis zum Ende der Entbudgetierung belegt zwiespältiges Bild

Viele Leserinnen und Leser der Ärzte Zeitung loben das Ende der Budgets in der hausärztlichen Vergütung. Fast ebenso viele sehen aber weiter ein gravierendes Problem.

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Berlin. Auf viel Resonanz ist die aktuelle „Frage der Woche“ der Ärzte Zeitung gestoßen: 446 Leserinnen und Leser haben sich geäßert, was sie von der Entbudgetierung halten, die die frühere Ampel-Koaltiion am 30. Januar im Bundestag verabschiedet hat.

So erklärten 29 Prozent derer, die eine Antwort gaben, dass die Entbudgetierung ein „wichtiger und längst überfälliger Schritt“ sei. Fast ebenso viele – genauer: 28 Prozent – wiesen aber darauf hin, dass der Beschluss des Bundestages das zentrale Problem nicht löse. Denn es bleibe weiterhin bei der „lächerlichen Bewertung“ vieler hausärztlicher Leistungen.

Was halten Sie von der Entbudgetierung hausärztlicher Leistungen?

Das ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt.
29 %
Auch Gebietsärzte müssen entbudgetiert werden.
11 %
Das wird zu neuen Verteilungskämpfen führen.
11 %
Ohne Nachzahlungspflicht für die Kassen bringt das nichts.
15 %
Das zentrale Problem wird nicht löst: die lächerliche Bewertung vieler Leistungen.
28 %
Da bin ich mir noch nicht sicher.
6 %
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Auch mahnten 15 Prozent eine Nachzahlungspflicht der Krankenkassen an. Jeweils elf Prozent der Antwortenden betonten, dass auch die Honorare der Gebietsärzte entbudgetiert werden müssten und dass das Ende des Honorardeckels im hausärztlichen Bereich zu neuen Verteilungskämpfen führen werde.

Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass die allermeisten Befragten klare Meinungen in der causa Entbudgetierung haben. Nur sechs Prozent meinten, dass sie sich noch nicht sicher seien, wie sie das Ende des Honoradeckels in der hausärztlichen Vergütung bewerten sollen. (bwa)

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