Krankenkassen

Uniklinik Mannheim koordiniert Palliativversorgung

MANNHEIM (bd). Das "Palliativnetz Mannheim" (PalMA) ist unter Federführung der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und der AOK Baden-Württemberg ins Leben gerufen worden.

Veröffentlicht: 24.01.2011, 19:33 Uhr

Die Palliativversorgung zu Hause oder in einer stationären Pflegeeinrichtung für das Stadtgebiet Mannheim und den Rhein-Neckar-Kreis wird vom Universitätsklinikum in Mannheim koordiniert.

Dies verfüge bereits über eine lange Tradition in der Palliativmedizin, wie Klinikum-Geschäftsführer Alfred Dänzer bei der Vertragsunterzeichnung sagte.

Dort wurde schon im Jahre 1998 eine Palliativstation eingerichtet. Um eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung zu ermöglichen, wurde vom Mannheimer Uniklinikum 2008 zudem die "Akademie für Palliativmedizin" gegründet. Ziel der Akademie ist es, alle in der Palliativmedizin Tätigen zu professionalisieren.

Die Fort- und Weiterbildungsstätte steht nicht nur Ärzten und Pflegenden, sondern allen Berufsgruppen offen, die mit der Begleitung Sterbender befasst sind.

Fortbildungsinhalte sind beispielsweise Schmerztherapie und die Behandlung anderer belastender Symptome, psychosoziale und spirituelle Aspekte sowie ethische und rechtliche Fragen.

Ärzte können an der Akademie den Zusatztitel "Palliativmedizin" erwerben. Das Betreuungsangebot der PalMA richtet sich vor allem an Menschen mit Tumorleiden, neurologischen und geriatrischen Erkrankungen.

Vertragspartner sind außer der AOK Baden-Württemberg auch große Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskassen sowie die Knappschaft.

Die Honorierung für die im Rahmen der SAPV erbrachten Leistungen erfolgt über eine von den Vertragspartnern vereinbarte pauschalierte Vergütungsregelung.

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