Arzneimittel

Unternehmen nutzen Engpass-Register

Veröffentlicht:

BERLIN. Das Ende April aufgelegte Register zur Erfassung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln wird angenommen.

Bislang (Stand Dienstag) finden sich darin drei Einträge: das Onkologikum Vinblastinsulfat von Teva, der Blutverdünner Certoparin-Natrium von Novartis und das Mittel zur Behandlung von Wachstumsstörungen Mecasermin von Ipsen Pharma. Das Register wird beim Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt.

Engpässe vor allem bei Onkologika und Antibiotika sollen Unternehmen melden. Dies sei noch freiwillig, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Der Verband der Einzelimporteure internationaler Arzneimittel (VEIA) hat davor gewarnt, die in jüngerer Vergangenheit aufgetretenen Lieferenpässe aufzubauschen.

Dies führe zur Verunsicherung der Patienten. Tatsächlich handele es sich dabei aber nicht um ein Thema der Versorgungssicherheit. Ursache seien vielmehr schlecht ausgehandelte Verträge, stellte die Vorsitzende des Verbandes, Sabine Paukert, dazu fest. (sun/af)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Zahlen von vfa und IGES

Krebsmedikamente bleiben innovativ – und teuer

Frühe Nutzenbewertung

G-BA: Geringer Zusatznutzen für Nivolumab bei Ösophaguskrebs

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

© Springer Medizin Verlag GmbH

AMNOG-Verfahren: Plädoyer für ein Update

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung

Was tun, wenn Unterzucker nicht bemerkt wird?

Lesetipps
Eine Figur steht in einem Irrgarten.

© imaginando / stock.adobe.com

Kasuistik

Patient mit juckendem Ausschlag: Irrwege bis zur richtigen Diagnose

Nur noch Kerzen erleuchten die Fenster eines Wohnhauses in Berlin. Nach dem Brand einer Kabelbrücke sind im Südwesten tausende Haushalte und Betriebe ohne Strom.

© Carsten Koall/dpa

Update

Praxen im Südwesten betroffen

Wieder Stromausfall in Berlin: Kollege Sommer berichtet von seinen Erfahrungen