Arzneimittelpolitik

VFA plädiert für transparenten Lobbyismus

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BERLIN (HL). Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) fordert, dass auch für Lobbyisten in Deutschland die gleichen Transparenzregeln gelten sollen, wie sie heute das Europäische Parlament für die europäischen Institutionen beschließen wird.

Dazu erklärte die VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer: "Interessenvertretung braucht klare Regeln und Grenzen. Wer etwas will, muss sagen, wer er ist und woher er kommt." Notwendig sei, dass eine Registrierung, wie sie beim Deutschen Bundestag heute schon für über 2000 Verbände erfolgt, für alle Lobbyisten verpflichtend sein sollte.

Das würde dann auch für Vertreter aus Industrieunternehmen, von Agenturen, Beratungsgesellschaften und Thinktanks gelten. Für diese Lobbyisten müsse es einen Verhaltenskodex geben. Für vorstellbar hält Yzer auch eine "legislative Fußspur", mit der deutlich wird, wer bei Gesetzgebungsverfahren im einzelnen konsultiert worden ist.

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