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Versicherte wollen Qualität und keine Spar-Kasse

BERLIN (HL). Wie reagieren Versicherte auf den Einheitsbeitrag für den Gesundheitsfonds und auf Zusatzbeiträge, die einzelne Kasse erheben? Eine Umfrage des BKK-Bundesverbandes zeigt: GKV-Versicherte bleiben einer teuren Kasse dann eher treu, wenn sie Qualität und Service bietet.

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Unter vielen Funktionären im Gesundheitswesen, nicht zuletzt bei Årzten, herrscht die Furcht, nach Inkrafttreten des Gesundheitsfonds beginne ein erbarmungsloser Wettbewerb um die billigste Versorgung. Die Gefahr: Leistungs- und Qualitätsabbau.

Eine solche Politik der Krankenkassen geht aber an den Bedürfnissen der GKV-Versicherten offenkundig vorbei, wie eine Repräsentativ-Umfrage des BKK-Bundesverbandes zeigt. Zum Beispiel: Erzielt eine Krankenkasse Überschüsse, dann wünschen 64 Prozent der Versicherten eine Ausweitung des Leistungsangebots; nur 34 Prozent bevorzugen eine Prämien-Rückzahlung.

Oder der umgekehrte Fall: Eine Kasse muss, weil die Zuweisungen aus dem Fonds nicht ausreichen, eine Zusatzprämie erheben. Das Risiko, deswegen Mitglieder zu verlieren, kann eine Kasse von 42 auf 21 Prozent halbieren, wenn die Versicherten mit der Leistung zufrieden sind. Das heißt: Für Kassen lohnt es sich, in Qualität und Service zu investieren.

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