Hessen

Von Knoblauch bleibt Kammerchef

Die Delegierten der Landesärztekammer Hessen haben Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach für eine zweite Amtszeit an die Spitze gewählt. Vizepräsidentin wird eine Hausärztin.

Veröffentlicht:
Bleibt Kammerchef: Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Bleibt Kammerchef: Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

© LÄK Hessen

FRANKFURT. Die Delegierten der Landesärztekammer Hessen haben Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach für eine zweite Amtszeit an die Spitze gewählt. Bei der nicht öffentlichen konstituierenden Sitzung am Samstag konnte er 63 von 76 Stimmen auf sich vereinen.

Ein Gegenkandidat stand nicht zur Wahl. "Wichtig ist, dass Ärztinnen und Ärzte in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und wir unsere Interessen nach außen gemeinsam vertreten", sagte von Knoblauch vor den Delegierten.

Der 66-jährige Facharzt für Innere Medizin will sich in seiner zweiten Legislaturperiode für die Weiterbildung und gute Berufsbedingungen für junge Ärzte einsetzen, heißt es in einer Mitteilung.

Umkämpft dagegen war der Posten des Vizepräsidenten. Die Hausärztin Monika Buchalik, angetreten für die Liste der "ÄrztINNEN", setzte sich mit 41 Stimmen gegen die Spitzenkandidatin des Marburger Bundes (MB), Susanne Johna, durch.

Nach dem relativ schlechten Ergebnis des MB bei der Kammerwahl ist dies die zweite Wahlschlappe für die hessischen Klinikärzte, sagten Teilnehmer der Delegiertenversammlung. Der bisherige Vizepräsident, Hausarzt Martin Leimbeck, war nicht mehr zur Wahl angetreten.

Johna ist allerdings nun Mitglied im Präsidium: Mit 63 Stimmen wurde sie als Beisitzerin gewählt. Der MB entsendet in das Kammergremium auch zwei weitere Vertreter, da die Delegierten kurz nach der Präsidentenwahl die Zahl der Präsidiumsmitglieder von neun auf elf erhöht hatten.

In der vergangenen Legislaturperiode hatte der MB keinen Sitz im Präsidium. "Ich beglückwünsche Dr. Susanne Johna zu ihrem ausgezeichneten Ergebnis, auch wenn wir sie uns exzellent als Vizepräsidentin hätten vorstellen können", sagt Dr. Andreas Scholz, Landesverbandsvorsitzender des MB Hessen, in einer Mitteilung.

Im Präsidium sind ebenso die Hausärzte sind mit zwei, die Fachärzte mit vier Mitgliedern vertreten. (bee)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ein Arzt in einem weißen Arztkittel spricht mit einem männlichen Patienten über die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung und gibt anhand dieser eine Behandlungsempfehlung ab.

© Pcess609 / stock.adobe.com

Kommunikationsfehler vermeiden

Tipps: So sollten Sie mit Patienten über Risiken und Zahlen sprechen

Weltkugel mit Viren

© ImageFlow / stock.adobe.com

Review und Leitlinie

Ambulante antivirale COVID-19-Therapie: Was US-Wissenschaftler empfehlen

Die Ärzte Zeitung ist jetzt auch auf Instagram aktiv.

© prima91 / stock.adobe.com

Social Media

Folgen Sie der Ärzte Zeitung auf Instagram